Inn Game

Während meiner Zeit als Gaming-Redakteur arbeitete ich regelmäßig an verschiedenen Comicformaten. Unter anderem entwickelte ich ein Konzept, das ich eigentlich für die mittlerweile eingestellten Printmagazine „Gamers.at“ und „Gamers Plus“ vorgesehen hatte. Leider wurde keiner der Strips mehr veröffentlicht. Die Handlung der über jeweils eine Seite erzählten Geschichte, sollte sich immer im Lokal eines grimmigen Barkeepers abspielen. Dieses Lokal war so günstig gelegen, dass praktisch alle Spielewelten daran grenzten, was dazu führte, dass sich hier die Helden aus verschiedenen Spielen über den Weg laufen konnten. Das sollte für genügend Möglichkeiten sorgen die Comics immer frisch zu halten und neue Elemente aufzunehmen, wie diese Beispiele zeigen.        Als besonderes Merkmal diente der Cutout-Look, wodurch die Charaktere wie aus Papier ausgeschnitten und auf einer Bühne inszeniert aussehen sollten. Ich versuchte mich auch an einem Experiment, die vorhandenen Zeichnungen für eine Animation zu verwenden.
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Ächz, Schluchz, Seufz

Während meines Studiums entwickelte ich ein starkes Interesse für Comics. Begünstigt vor allem durch den Mangaboom der späten 90er Jahre begann ich selbst sehr viel zu zeichnen und mir Techniken anzueignen. Es lag relativ schnell auf der Hand, dass sich auch meine Diplomarbeit im Studienfach Bildnerische Erziehung um das Thema Comic drehen sollte. Unter der Betreuung von Wolfgang Schreibelmayr und Angelika Plank erarbeitete ich fünf unabhängig Module für den Unterricht, die sich jeweils mit einem anderen Teilaspekt des Mediums Comic beschäftigten. Die fünf Kapitel beschäftigen sich mit den Elementen Bildfolge, Sprechblasen, Soundwords, Hintergründe und Charakterdesign. Wichtigster Bestandteil meiner Recherche für diese Arbeit waren unter anderem die Bücher von Scott McCloud, einem anerkannten Experten auf dem Feld der Comics, dessen Bücher die Besonderheit aufweisen vollständig als Comic umgesetzt zu sein. Auf diese Weise können von ihm aufgestellte Thesen und Beispiele direkt demonstriert werden, was die Bücher sehr anschaulich und leicht lesbar macht. Einige Zeit trug ich mich sogar mit dem Gedanken meine Diplomarbeit auf ähnliche Weise umzusetzen, entschied mich dann aber doch dafür, den Comicanteil zu reduzieren, da in meiner Arbeit nicht der Comic an sich sondern dessen Vermittlung im Vordergrund stehen sollte.
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Schabus & Friends

2008 absolvierte ich ein Praktikum bei der Firma Microsoft Österreich. Im Zuge dieses Praktikums entwickelte ich zwei Comicfiguren auf Grundlage zweier meiner Arbeitskollegen in der Abteilung „Developer and Plattform Evangelism“, Andi Schabus und Max Knor. Rund um diese beiden Figuren entstanden einige kurze Comicstrips, die auf internen Seiten präsentiert wurden und in denen auch andere Kollegen immer wieder Gastauftritte feierten. Diese frühen Strips behandelten im Wesentlichen tatsächliche Erlebnisse aus dem Arbeitsalltag. Am Ende des Praktikums waren genügend Comicstrips entstanden um ein kleines „Schabus & Knor“ Heft produzieren zu lassen.                  Nach dem Praktikum ging es darum einen Weg zu finden, die Comics weiterentwickeln zu können. Statt Comics sollten wöchentlich Cartoons entstehen, die auf einer eigenen Website präsentiert wurden. Drei Jahre blieb dieser Modus bevor 2012 die Rückkehr zum Comicstrip anstand. Eine zu große Einschränkung stellte die Reduktion auf ein einzelnes Bild dar. Ab Nummer 137 wurden also auf der bestehenden Website Drei-Bild-Strips gezeigt. Mit der Zeit entstanden einige Nebenprodukte zu den Comics wie Wallpaper, T-Shirts, Adventkalender, Illustrationen für diverse Websites, Bastelbögen zum Nachbauen der beiden Hauptfiguren und eine Reihe unterschiedlicher Apps. Der „Schabus & Knor Reader“ für Windows 8 und Windows Phone kann ganz einfach im jeweiligen Store heruntergeladen werden, während die offizielle [...]
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Gamers.at

Die Geschichte der Gamers.at Comics geht zurück bin ins Jahr 2001. Ich war damals als Redakteur für das Online-Spielemagazin Gamers.at tätig und arbeitete hierfür nebenbei auch an kleinen Comicstrips in schwarz-weiß  rund um die einzelnen Redakteure des Magazins. Zugegeben, die Charaktere hatten nicht ausgesprochen viel Ähnlichkeit zu ihren Vorlagen und der Zeichenstil war im Allgemeinen  noch sehr hölzern. Dennoch gelten die Gamers.at Comics als eines der ersten Projekte, die ich über längere Zeit verfolgte. Sie erschienen bis zum Ende des consol.MEDIA Verlags im Jahr 2013 regelmäßig, und das nicht nur online, sondern auf der letzten Seite des Gamers.at Printmagazins. Die Strips für das Magazin erhielten einen neuen, farbigen Zeichenstil und behandeln neben mehr oder weniger wahren Begebenheiten aus der Redaktion auch immer wieder die Spiele, die im Heft thematisiert wurden, wie in diesem klassischen Beispiel „Assasin’s Creed“.
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