Neuer Schulfilm

Es war längst überfällig einen neuen Schulfilm für das BORG Bad Leonfelden zu produzieren, war der alte Film doch mittlerweile über fünf Jahre alt. Die Schülerinnen und Schüler, die darin zu sehen waren, hatten mittlerweile alle maturiert und auch das Gebäude hat sich Dank Zubau und Restauration massiv verändert.

Den neuen Film nahm ich mit unseren heurigen Maturantinnen aus dem Medien/Kunst Zweig in Angriff. Das Konzept sah vor, den Aufbau des alten Schulfilms zu übernehmen und lediglich neues Bildmaterial zu drehen. Auch die gesprochenen Texte adaptierten wir nur minimal, ließen sie diesmal aber von Schülerinnen und Schülern aus den jeweiligen Zweigen einsprechen, was den Film sehr viel sympatischer macht.




Nono

Seit ich entdeckt habe, dass ich mit meinen rudimentären Flashkenntnissen Android-Apps programmieren kann, hatte ich den Wunsch mal ein eigenes kleines Spiel in den Play Store zu bekommen. Mein erster Versuch war eine Zufallsgenerator-App für die Wahl von Maturathemen, die bereits im Store gelistet ist.

Aber diesmal handelt es sich tatsächlich um ein richtiges Spiel. Ich war früher schon fasziniert von den Picross-Titeln am Gameboy. Das Prinzip der Nonogramme, das sich dahinter verbirgt, habe ich seither auch im Kunstunterricht immer wieder eingesetzt. Die 15 Puzzles, die meine Schülerinnen letztes Jahr kreiert haben, fanden nun eine Umsetzung in meinem ersten Android-Game. Nicht ausgeschlossen, dass künftig weitere Levels hinzukommen.

Technisch war das Ganze eine ziemliche Herausforderungen. Action Script hat sich seit unserem letzten Aufeinandertreffen deutlich verändert und ansonsten verfüge ich hauptsächlich über theoretisches Programmierwissen. Ein erfahrener Programmierer würde wohl einen Anfall bekommen Angesichts des Codes, den ich da fabriziert habe. Aber hey! Es funktioniert.

Nono kann ab sofort kostenlos im Google Play Store heruntergeladen werden.




Erstes Timelapse Video

In den letzten Tagen war ich leider krankheitsbedingt ans Bett gefesselt. Ich nutzte die Zeit um endlich mal wieder ein wenig zu zeichnen. Es ist mein insgesamt dritter Versuch im Digital Painting und es freut mich eine gewisse Entwicklung feststellen zu können. Meine Arbeiten in den letzten Jahren waren ja immer stark grafisch und ein solch malerischer Zugang ist für mich noch etwas recht Ungewohntes.

Dieses Timelapse Video zeigt, wie das Bild entstanden ist. Ich plane so etwas künftig öfter zu machen, wenn es die Zeit erlaubt, und habe deshalb schonmal einen Youtube-Kanal angelegt. Es würde mich freuen, wenn sich mein erstes Video der eine oder andere ansieht und gegebenenfalls ein Like da lässt oder teilt. Und wer auch das nächste Video nicht verpassen will könnte diesen neuen Kanal „Wo.Ho.Art“ vorsorglich gleich abonnieren ^_^.




Helden von heute

12688096_204624673225264_4151735036405817386_nDie Initiative „Falco goes school“ ruft unter dem Titel „Helden von heute“ Talente im ganzen Land auf musikalische Beiträge auf ihrer Website einzureichen. Zu gewinnen gibt es Geldpreise, mit denen das musikalische Equipment an der Schule verbessert werden kann. Auch unsere Schülerinnen und Schüler aus dem BORG Bad Leonfelden haben fünf besonders gelungene Beiträge eingereicht und würden sich nun über möglichst viele Stimmen freuen. Abgestimmt kann dabei jeden Tag erneut werden. Hier die direkten Links zu den fünf Beiträgen:




Die dritten Teile

Es sind stressige Zeiten. Während sich die Games with Gold langsam unter die Decke stapeln, bin ich immer noch damit beschäftigt die Gaben des fleißigen Christkinds abzuarbeiten. Zwei Spiele, die ich kürzlich abgeschlossen habe, möchte ich hier kurz vergleichen:

maxresdefault„The Witcher 3: Wild Hunt“ wird allgemein hochgelobt und wird dem auch absolut gerecht. Ein komplexes RPG mit einer offenen Welt und einer optischen Präsentation, die ihres Gleichen sucht und einer spannenden und mitreißenden Story. Eigentlich gibt es wenig, das man an diesem Titel kritisieren könnte. Dennoch habe ich das Spiel über Monate immer weiter verschleppt und mich manchmal nicht motivieren können mich um die vielen unterschiedlichen Aufgaben zu kümmern.

Ähnlich wie in den letzten Spielen der Assassin’s Creed Reihe, wurde auch dieses Spiel mit einer unbeschreiblichen Fülle an Sidequests aufgefettet. Diese reichen von kleine dialoglastigen Scharmützeln, auf die man willkürlich am Wegesrand trifft, über die üblichen Sammelmission, bis hin zu optionalen Monsterkämpfen. Die meisten dieser Minimissionen sind liebevoll umgesetzt und sorgen dafür, dass die Atmosphäre des Spiels noch dichter, noch lebendiger wird. Gleichzeitig bewirken sie aber auch, dass man die Hauptgeschichte etwas aus den Augen verliert. Eindeutig ein Spiel, für das man sich richtig Zeit am Stück nehmen sollte. Immer wieder kleine Häppchen über Monate zu erledigen, sorgt dafür, dass man ständig den Faden verliert, Charaktere nicht mehr wiedererkennt und irgendwann der Handlung nicht mehr vollständig folgen kann.

batman-arkham-knight-6-new-screenshotsGerade in diesem Punkt ging es mir mit „Batman: Arkham Knight“, ebenfalls einem dritten Teil, ganz anders. Auch dieses Spiel verfügt über eine hohe Anzahl an Sidequests, die aber stärker in die Hauptgeschichte eingewoben wurden und so nicht den Eindruck von Streckern erzeugen wie manche Witcher-Aufträge. Batman-typisch wechseln sich dabei knifflige Knobelaufgaben mit Schleichpassagen, actionreichen Schlägereien und rasanten Batmobil-Fahrten ab.

Da ich mich immer noch im Anfreundungsprozess mit dem neuen Batman befinde, habe ich es außerdem sehr genossen, hier noch einmal mit dem „klassischen“ Batman durch Gotham zu streifen. Die düstere Stimmung der ersten beiden Teile konnte nahtlos wiederaufgenommen werden und die Story rund um die üblen Machenschaften von Scarecrow und dem Arkham Knight kann mit einige interessanten Wendungen, sowie Schockmomenten aufwarten. Ein würdiger Abschluss für die Rocksteady-Trilogie.




Dawn of Justice

new-image-from-batman-v-superman-dawn-of-justiceEs ist eine ausgesprochen gute Zeit für Freunde von Comic-Verfilmungen. Was Marvel und DC in den nächsten Jahren auf uns loslassen, war in einer derartigen Dichte und Intensität bislang noch nie da. Richtig vor Augen geführt wurde uns das gestern beim Besuch des Films „Batman v Superman – Dawn of Justice“ bereits vor dem Film. Alle drei gezeigten Trailer versetzten uns in Aufregung und zeigten Filme, die uns noch dieses Jahr bevor stehen. „X-Men-Apocalypse“, „Captain America – Civil War“ und „Suicide Squad“ versprechen allesamt herausragende Vertreter ihres Genres zu werden.

Das DC-Universum konnte und im Kino bislang noch nicht großartig fesseln, mal abgesehen von der Dark Knight Trilogie. Mit „Dawn of Justice“ versucht man hier aber nun ein ähnliches Gesamtkonzept zu etablieren wie Marvel es bereits seit mehreren Jahren erfolgreich praktiziert.

12718003_10154596922356840_4752981783501915119_nDie DC-Helden hatten es mir noch nie so sehr angetan, wie ihre Marvel-Kollegen. Mit einer Ausnahme, Batman natürlich. Doch so toll Batman an sich ist, so durchwachsen sind auch seine Kinoausflüge. Daher war ich etwas besorgt aufgrund der Neubesetzung mit Ben Affleck. Für mich war Christian Bale der perfekte Dunkle Ritter und ich werde wohl noch etwas Zeit brauchen um mich auf den weniger eleganten, dafür aber deutlich brachialeren Batman zu gewöhnen. Überhaupt ist der ganze Film düster und ernst bis in die letzte Ecke. Wohl eine Maßnahme sich von den manchmal ins Alberne abtrifftenden Marvel-Filmen abzugrenzen. Die einzigen kleinen Auflockerungen erfährt er wenn Jesse Eisenberg als Lex Luther auftritt. Als großer Eisenberg-Fan war ich besonders auf ihn sehr gespannt. Persönlich hoffe ich immer auf Konrad Bösherz als Synchronsprecher wie in „The Social Network“ oder „Now you see me“. Dieser Wunsch wurde mir leider nicht erfüllt, dennoch funktioniert der neue Luther großartig. Nichts ist für einen Superhelden-Film wichtiger als gute Bösewichte.

Der Film erntet momentan noch etwas zwiespältige Reaktionen. Ich halte ihn aber für durchaus gelungen und einen brauchbaren Auftakt mit einigen Ausblicken auf das, was uns in den nächsten Jahren noch bevorsteht.




Kung Fu Panda 3

MPC_Saal12_02Das neue Megaplex hat zwei weitere Säle eröffnet und wir nahmen das zum Anlass ihm wieder einen Besuch abzustatten. Da viele interessante Filme gerade noch in den Startlöchern stehen, war die Auswahl nicht gerade groß, aber die Kung Fu Panda Reihe haben wir uns eigentlich immer gerne angesehen. Daher fiel die Wahl auf den aktuellen dritten Teil, den wir in Saal 12, dem Kuschelsaal, genießen wollten. Die Zweierbänke mit ihren Pölstern hielten an Komfort aber dann doch nicht ganz das, was wir uns versprachen. Wir werden wohl künftig wieder eher die Säle mit den klassischen Sitzen und breiten Armlehnen bevorzugen.

Der Film war wie immer solide und wir waren heilfroh, als Panda Po, im Gegensatz zum Trailer, wieder die altbekannte Stimme von Hape Kerkeling hatte. Natürlich war die Story erwartungsgemäß vorhersehbar und wenig überraschend aber viele Szene entpuppten sich als wahre visuelle Leckerbissen, die gekonnt mit Licht, sowie dem Wechseln von 3D und 2D spielten.




BORG on STAGE

Foto: Elias Eglauer

Es waren einige aufregende Tage am BORG Bad Leonfelden. Während ich mit verschiedenen Klassen parallel an vier Videoprojekten arbeitete, standen in der vergangenen Woche vor allem die Vorbereitungen für unsere Vernissage im neuen Kulturviertel am Hauptplatz in Bad Leonfelden auf dem Programm. Und die Arbeit hat sich gelohnt. In Zusammenarbeit mit unserem Musikzweig entstand unter dem Titel „BORG on STAGE“ ein abwechslungsreicher und voll bepackter Abend, der einiges zu bieten hatte.

Absolutes Highlight waren die riesigen außerirdischen Figuren aus einem Workshop der 6C mit System Jaquelinde, die das gesamte Gebäude bevölkerten. Außerdem lud eine beeindruckende Installation mit schwebenden Fotos von unserer Florenz-Reise zum Erkunden ein und auch aus dem regulären BE-Unterricht wurden viele gelungene Arbeiten präsentiert.




Das neue Megaplex

Der gestrige Abend war geprägt von einem kulturellen Kontrastprogramm, besuchten wir doch zunächst die Aufführung Friedrich Dürrenmatts „Besuch der alten Dame“ der Theatergruppe der BRG Solarcity um danach zu später Stunde noch das brandneue Megaplex in Augenschein zu nehmen.

megaplex

Warten auf DeadpoolAm neuen Standort, angeschlossen an den Markusplatz der PlusCity rolltreppt man sich hinauf in ein völlig neues Raumerlebnis, das in mancher Hinsicht stark an das Megaplex im Wiener Gasometer erinnert. Und auch wenn im Moment erst fünf Säle geöffnet sind, lässt sich schon erahnen, dass hier etwas großes entsteht. Ich freue mich auf schöne Kinoabende mit Atmos-Sound und vor allem ab Sommer dann im IMAX.

Als unser Premierenfilm stand Deadpool auf dem Programm. Ich beginne jetzt gar nicht erst damit auszuführen, was diesen Film so speziell macht und warum man als Fan von Comicverfilmungen um diesen Sonderposten einfach nicht herum kommt. Die Gründe sind zahlreich und jenen, die Deadpool kennen ohnehin bekannt.




Yonkama

YonkamaWie hab ich das vermisst. Dank meiner 8C war auch ich endlich mal wieder in der Lage zu Papier und Feder zu greifen und ganz klassisch Mangas zu zeichnen. So wie früher, vor Grafiktablets und Pendisplays. Ein tolles Gefühl wieder die Federspitze über das Papier kratzen zu spüren. Und als Krönung für das ganze hab ich uns auch noch einen großen Stapel Rasterfolien bestellt. Ich hab geflucht wie in den guten alten Zeiten wenn die blöden Dinger nicht da kleben wollten wo sie hin sollten. Wunderschön ^_^

Die gesammelten Arbeiten der Schülerinnen und Schüler gibt es natürlich auf BORG play zu bewundern.