Hörbuch-Doppel

Die letzten Wochen waren von äußerster Intensivität. Mehrere große Projekte lagen auf meinem Schreibtisch und sehr viel musste gezeichnet werden. Ich nutzte die Zeit um nebenbei mal wieder das eine oder andere Hörbuch zu konsumieren.

jobsDie Die Biografie von Steve Jobs trage ich schon Ewigkeiten auf meinem Kindle herum, reihte sie aber aufgrund der vielen guten Neuerscheinungen in letzter Zeit immer wieder hinten an. Die Qualität ist äußerst eindrucksvoll sowohl was den Stil als auch den Inhalt betrifft. Als Leser bekommt man sehr tiefe Einblicke in die gesamte Technologiesparte der letzten 40 Jahre und die merkwürdige Gedankenwelt des Apple-Gründers.

Neben vielen bekannten Fakten betreffend seiner geschäftlichen Karriere erfährt man sehr viel über Kindheit und Privatleben. Man merkt an jeder Stelle des Buches wie intensiv Walter Isaacson hierfür recherchiert hat. Ich bin schon gespannt auf die offizielle Verfilmung des Buches und den Vergleich zu den diversen weiteren Filmen, die das Leben von Steve Jobs behandeln wollen.

Ein ganzes halbes JahrDanach gab’s völliges Kontrastprogramm. Bislang hatte ich mir noch keinen Roman von Jojo Moyes zu Gemüte geführt und musste recht schnell feststellen, dass ich wohl auch kaum der Zielgruppe angehörte. Denn Ein ganzes halbes Jahr richtet sich eindeutig an ein weibliches Publikum. Dennoch konnte mich die Story bis zuletzt bei der Stange halten.

Die äußerst emotional erzählte Geschichte rund um eine junge Frau auf Jobsuche, die Pflegerin für einen Tetraplegiker wird scheint zunächst etwas vorhersehbar, zeigt dann aber doch die eine oder andere interessante Entwicklung. Das tat mal ganz gut nach dem ganzen Game of Thrones Gekloppe. Dennoch fühle ich mich dort eindeutig wohler.

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